Wie lange darf ein Reifen benutzt werden?

 Im Jahre 2002 hat der BRV Bonn (Deutscher Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V.) gemeinsam mit dem WdK (Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie) und den Reifenherstellern Bridgestone, Continental, Dunlop, Goodyear, Michelin und Pirelli die Leitlinie 90 herausgegeben, die besagt:

Ein nicht montierter Neureifen, kann bei sachgerechter Lagerung, bis maximal 5 Jahre als Neureifen verkauft werden.

 

Die DIN-Norm 7716 gibt Aufschluss über sachgerechte Lagerung:

Reifen müssen im wesentlichen kühl, trocken und vor direkter Lichteinwirkung geschützt aufbewahrt werden – bei mäßiger Belüftung, in einer öl- und fettfreien Umgebung. Da der Reifen nicht mit Ozon in direkte Berührung kommen sollte, sollte der Einsatz elektrischer Maschinen im Lagerraum ausgeschlossen werden.

 

Die Grundsätzliche Lebenserwartung eines PKW-Reifens wurde auf 10 Jahre festgelegt.

Diese Regelung gilt nur für PKW-Reifen. Reifen an Wohnwagen, Anhängern oder anderen sogenannten Standfahrzeugen, die unter Druck bzw. einer dauernden Belastung stehen, aber nicht regelmäßig bewegt werden, altern schneller. Hier empfiehlt der BRV: bei diesen Fahrzeugen die Reifen und das Ersatzrad

  • nach 6,
  • spätestens jedoch nach 8 Jahren zu ersetzen.

Quelle: Conti ReifenMagazin 1/03, FuldaKontakt 01-02

 

Generell gilt:

Autofahrer die sich bezüglich des Alters und des Gesamtzustandes ihrer Reifen nicht auf den eigenen Augenschein verlassen, sondern auf Nummer Sicher gehen wollen, sollten ihr Fahrzeug regelmäßig vom Reifenspezialisten checken lassen.

 

Reifenspezialisten die in der Reifenbegutachtung Vulkaniseure (Gummi- und Kautschuktechniker) beschäftigt haben, bieten durch die fachspezifische Kenntnis des Vulkaniseurs sicherlich das Maximum an Erfahrung und Sicherheit.